Von Schlössern, Burgen, Stollen und Höhlen

Aktualisiert: vor 5 Tagen

1a- und 1d-Klasse verbringen eine spannende Erlebniswoche in der obersteirischen Eisenwurzen-Region.


Seit Wochen hatte man sich darauf gefreut, hatte aufgrund der schwankenden pandemischen Situation und der damit einhergehenden behördlichen Erlässe gebangt und gehofft. Und als an einem verregneten Montagmorgen am Beginn der ersten Maiwoche 2022 der Reisebus unter dem Winken der versammelten Elternschaft das Schulareal in Richtung Obersteiermark verließ, war es zur Gewissheit geworden: Die Schullandwoche der ersten Klassen würde tatsächlich stattfinden.

Ein reichhaltiges Programm, konzipiert und akribisch vorbereitet von Stefanie Tschetschonig, der Klassenvorständin der 1d-Klasse, erfüllte und übertraf alle Erwartungen. Zudem hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ die prognostizierten Schauer andernorts abregnen, sodass alle Freiluftaktivitäten problemlos im Trockenen durchgeführt werden konnten: Geotrail in Gams bei Hieflau (Begehung der Kraushöhle und der Nothklamm, Workshop in der Geowerkstatt), Rafting entlang der Salza (das ultimative Naturerlebnis), Besuch des 1. Österreichischen Forstmuseums Silvanum im „Neuen Kasten“ in Großreifling (interaktive Fahrt mit dem Handzug-Fuhrschlitten, Erproben einer Zweimann-Blattsäge, Barfuß-Sinneserfahrung, Holzfällerjause, …), „Eroberung“ der Burg Gallenstein in Sankt Gallen (Schluchtwanderung, Schatzsuche, Burg-Theater, Ritterschlag, Seilziehen, Ritteressen, …), Teambuilding-Action im weitläufigen Areal des ehemaligen Jagdschlosses und nunmehrigen Naturhotels Kassegg bei Sankt Gallen, Nachtwanderung (inklusive Mutprobe), Lagerfeuerromantik und jede Menge Spiel und Spaß innerhalb und außerhalb der mondänen Unterkunft. Die Woche verging viel zu schnell, aber auf der Heimfahrt nach Dobl brachte ein Abstecher zum Eisenerzer Erzberg ein letztes Highlight, eine Fahrt mit dem 860 PS starken Hauly-Monster und die Begehung des Schaustollens nach der rumpeligen und quietschenden Einfahrt mit der alten Grubenbahn.

Als schließlich am frühen Freitagnachmittag der historische Sendemast auf dem Dobler Oberberg ins Blickfeld geriet und im Bus die letzten Dankesworte gesprochen wurden, strahlten die Augen der Kinder. Denn bald schon würden sie ihren Eltern und Geschwistern von den vielen Erlebnissen und Abenteuern berichten können, die sie in der bis dahin kaum bekannten obersteirischen Eisenwurzen-Region so intensiv erfahren hatten.

Red.