Selbsterfahrung im Grenzbereich

Aktualisiert: 25. Juni 2019

Die Klassen der 1b und 1d der PNMS Dobl erlebten vom 3. bis zum 7. Juni 2019 in Deutschlandsberg eine Schullandwoche der herausfordernden Art.


Das Jufa Deutschlandsberg ist nicht weit von Dobl entfernt, doch die Möglichkeiten der Selbsterfahrung im Rahmen gruppendynamischer Prozesse entführten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eine andere Welt. Im sogenannten „Abenteuerland" wurden an den jeweiligen Stationen die Kleingruppen, die immer wieder neu durchmischt wurden, an ihre vorher vereinbarten Ziele herangeführt. Dass dabei die Sicherheit das oberste Gebot sein und immer an erster Stelle stehen sollte, war schon bei der Planung für die Organisatorin der Schullandwoche, Bettina Zückert, ein entscheidendes Kriterium, ebenso für Victoria Kandler, die die Leitung der 1b-Klasse übernommen hatte.



Behördlich autorisiert und alle gesetzlichen Richtlinien für die Durchführung eines erlebnispädagogischen Programmes erfüllend leiteten sogenannte „Degis“ (benannt nach Mag. Markus Degiampietro, dem Gründer und Leiter des Abenteuercamps) den Ablauf. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten dabei eine beobachtende, unterstützende, motivierende und manchmal auch tröstende Funktion und sie gewannen auf diese Weise auch neue Einsichten und Erkenntnisse hinsichtlich der sozialen Gefüge und der Persönlichkeitsstrukturen innerhalb ihrer anvertrauten Klassenverbände.


Der Wald wurde als Erlebnisraum erfahren und die Burschen und Mädchen erhielten die Möglichkeit in der Gemeinschaft die eigenen Grenzen zu spüren, innerlich zu wachsen und ein wichtiger Teil der Gruppe zu sein. Es galt Aufgabenstellungen in der Gruppe zu bewältigen, gemeinsame Lösungen zu finden, Kompromisse zu schließen und sich auf Maßnahmen zu einigen. Da gab es Konstruktionsübungen, musste ein Feuer gemacht werden, lernte man Abseilen, Bäume besteigen, einen Fluss zu überwinden oder auf der Seilrutsche gegen die Höhenangst anzukämpfen.


Aber auch für Ausgelassenheit und Entspannung war gesorgt - im Freibad, am Lagerfeuer, im Burgmuseum oder beim Besuch eines Imkers, und das alles bei herrlichem Frühsommerwetter.

Red.

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