Ort der Mahnung

Aktualisiert: 21. Juni

Die 4c-Klasse besucht am 13. Mai die KZ-Gedenkstätte Mauthausen.


Gerade in Zeiten wie diesen mag die Erinnerung an das Konzentrationslager Mauthausen und die vielen anderen Gräuelorte des NS-Unrechtsregimes eine Mahnung dafür sein, wie sehr Krieg und Gewalt die Regeln des friedlichen Miteinanders mit Füßen treten und zu den größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte führen können. Ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist daher nicht nur eine pädagogische Herausforderung, sondern auch eine moralische Verpflichtung. Sie sollte daher den Schülerinnen und Schülern der 4c-Klasse zugemutet werden, nachdem sie intensiv darauf vorbereitet worden waren und eine Aufarbeitung der gewonnenen Eindrücke in nachfolgenden Unterrichtseinheiten gewährleistet war.

Als erste Lehrausfahrt nach der Aufhebung der pandemiebedingten Schulveranstaltungs-Verbote wurde unter der Leitung des Klassenvorstandes Patrick Masser und seiner Stellvertreterin Natalie Kröpfl die lange Anreise von Dobl nach Mauthausen gerne in Kauf genommen, denn gemeinsame Unternehmungen – auch wenn sie eine ernste Thematik verfolgen – stärken den Klassenverband und fördern das Gemeinschaftsgefühl, insbesondere dann, wenn die gemeinsame Dobler Schulzeit nur mehr wenige Wochen währt. Um dem ereignisreichen Tag etwas die Trübnis zu nehmen, gab es vor der Rückreise noch eine Stadtrundfahrt durch die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz.


Red.