Mittelalterliche Spurensuche

Aktualisiert: 22. Okt 2019

3b und 3c unterwegs im "alten Grätz“.


Am Freitag, den 18. Oktober 2019, einem strahlend sonnigen Herbsttag, begab man sich im Rahmen der Epoche "lebendiges Mittelalter" im vernetzten Unterricht auf mittelalterliche Spurensuche in die steirische Landeshauptstadt. Die Führungen starteten am Hauptplatz, wo man heute noch an den Erkern der Häuser mittelalterliche Baustile entdecken kann. Über die Davidgasse, in der archäologische Funde der Grabungen am Hauptplatz ausgestellt sind, ging es weiter zu einer der damals wichtigsten Handelsstraßen – der Mur.



Vor allem an der Erzählung über die „Bäckerschupfe“ waren die Schülerinnen und Schüler sehr interessiert. Die Spurensuche führte die Kinder durch zahlreiche versteckte Innenhöfe in der Grazer Innenstadt und in enge, dunkle, gepflasterte Gassen, deren Namen heute noch Hinweise auf die frühere Zeit geben. So lauschten die Schüler in der „Blutgasse“ den schaurig-faszinierenden Geschichten der Führer. Später wurden noch Zunftzeichen entziffert und das älteste Haus der Stadt entdeckt, das sich am Schlossbergplatz befindet. In der Sporgasse konnten die Burschen und Mädchen gerade noch „die Kurve kratzen“ (eine mittelalterliche Redewendung, die auf den Umstand Bezug nimmt, dass die Fuhrwagen in den damals sehr engen Gassen beim Abbiegen oft an den Hausecken kratzten) und zur Burg mit der Doppelwendeltreppe weiterwandern. Den Abschluss der zweistündigen Führung bildete der spätgotische Grazer Dom, wo sich die Klassen vor dem Gottesplagenbild von den Führern verabschiedeten.


Bevor es zurück nach Dobl ging, durften sich die Schülerinnen und Schüler noch „ihre Sporen verdienen“, indem sie Geschwindigkeitsrekorde auf der Schlossbergrutsche aufstellten.


Stefanie Fuchs

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