In kalkigen Höhen

Aktualisiert: 26. Juni 2019

Naturerlebnistage der 3b-Klasse im Nationalpark Gesäuse


Die Anstrengungen der Anreise (mit Bahn und Transferbus) und des dreistündigen Aufstieges in Begleitung zweier erfahrener Nationalpark-Ranger waren rasch verflogen, als sich die Gruppe in der auf 1699 Meter über dem Meer gelegenen Hesshütte inmitten der imposanten Bergwelt des Gesäuses bei herrlichem Frühsommerwetter eingefunden hatte. Eingebettet zwischen der Hochtorgruppe im Norden und dem Hochzinödl im Süden war hier am Hochsattel das Basislager für zwei Erlebnistage in den Nördlichen Kalkalpen.

Passend zur Epoche "Österreich, das Land, in dem wir leben", sollten neben naturkundlichen Beobachtungen im artenreichen Nationalpark auch gruppendynamische Erfahrungen gemacht werden, beispielsweise bei einer Nachtwanderung, die der helle Kalkstein ohne Zusatzbeleuchtung erlaubte. Alpensalamander, Bläulingsfalter, Petergstamm und Alpensoldanelle und ein Meer von Trollblumen in einer feuchten Senke erfreuten nicht nur die Mädchen und Jungs der 3b-Klasse, auch die Organisatorin der Erlebnistage Manuela Petritsch und ihre Begleiterin Simone Rieser Kurzmann waren von den vielen Natureindrücken begeistert.

Nach einer erholsamen kühlen Nacht bei glasklarer Bergluft wurde die Besteigung des Höchzinödl in Angriff genommen. Die Anstiegsmühen wurden schließlich mit einem Hochgefühl belohnt, das jeden befällt, der auf 2191 m Seehöhe das Gipfel-Panorama der umgebenden Bergwelt der Ennstaler- und Eisenerzer Alpen erstmals erblickt.


Wie sehr alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Trittfestigkeit gewonnen hatten, zeigte sich beim mehrstündigen Abstieg ins Johnsbachtal, das geradezu mühelos erreicht wurde.


Red.

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