Im Marienstüberl

Sonja und Verena aus 2a-Klasse berichten über einen Ausflug in die Welt der Armen und Obdachlosen.


„Wir fuhren mit Frau Binder und Schwester Maria am 8. Mai mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Marienstüberl nach Graz. Dort trafen wir eine Mitarbeiterin der Young Caritas und auch das Herz und die Seele der Einrichtung, Schwester Elisabeth.



Sie berichtete uns von ihren Aufgaben und von den Obdachlosen, für die hier gesorgt wird. In der Früh ist das Essen gratis, das Mittagessen kostet 10 Cent oder auch mehr, das hängt davon ab, ob jemand ein Gehalt bezieht oder nicht. Zudem kann sich jeder, der sich verletzt hat oder krank ist, in der Marienambulanz untersuchen lassen. Und es gibt auch ein Lerncafe, wo Menschen, die aus einem anderen Land kommen, die deutsche Sprache erlernen können. Wir durften viele Fragen stellen und wurden weiter durch das Haus geführt. Wir lernten dabei Heimo Neumaier kennen, der uns von seiner großen Spendenaktion „Vom tiefsten bis zum höchsten Punkt Österreichs“ berichtete. Er und zwei Begleiter hatten die gewaltige Strecke von 650 km zu Fuß bewältigt und mit den unterwegs gesammelten Spenden 3.333 Übernachtungen ermöglicht. Schließlich versuchten wir uns in einem vermeintlich lustigen Spiel, das uns rasch die Augen öffnete. Wir mussten in fremde Rollen schlüpfen und wurden so reich und anerkannt oder arm und benachteiligt. Schnell begriffen wir, wie gut es uns geht und wie dankbar wir dafür sein müssen.“


Red.

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