Eine Reise durch den Kleiderschrank

Lehramts-Praktikantinnen erarbeiten mit der 4a-Klasse ein Online-Projekt zur Fair-Trade-Thematik.


Die PMS Dobl ist nicht nur ein Ort der Bildung für mehr als 400 Schülerinnen und Schüler, sie dient auch als Ausbildungsstätte für Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule und der Karl Franzens-Universität Graz (siehe dazu auch Homepage-Beitrag vom 10.2.2019 mit dem Titel „Übung macht den Meister“ ). Daran ändern auch die Zeiten des Lockdowns nichts. Dass die Praktika dabei in Form des Distance Learnings zu geschehen haben, bedeutet für die angehenden Pädagoginnen und Pädagogen eine zusätzliche Herausforderung.


Zur aktuellen Epoche im Vernetzten Unterricht mit dem Themenschwerpunkt Globalisierung animierten unter der Anleitung ihres Praxisbetreuers Patrick Masser die Studierenden Frau Böhmer und Frau Sando die Burschen und Mädchen der 4a-Klasse zu einer Reise durch den Kleiderschrank. Dabei sollten folgende Fragen wahrheitsgetreu beantwortet werden: Wie viele T-Shirts, Pullover, Jacken, Mäntel und Socken besitze ich? Wie hoch schätze ich den Gesamtwert meiner Kleidung? Trage ich tatsächlich alle meine Kleidungsstücke? Ab wann bezeichne ich ein Kleidungsstück als alt? Was geschieht mit meinen Kleidungsstücken, wenn sie nicht mehr getragen werden?


Das nachfolgende Balkendiagramm veranschaulicht die „Reise“-Ergebnisse:



Das Ergebnis erstaunt, macht nachdenklich und bietet eine gute Grundlage für weiterführende Unterrichtseinheiten: So besitzen neun von 24 Kindern 10 - 20 T-Shirts, sieben Kinder mehr als 30. Drei Kinder nennen mehr als 20 Pullover ihr Eigen, 14 Kinder schätzen den Wert ihrer Kleidung auf mehr als 500 Euro. 15 von 24 Kindern tragen nicht alle ihrer Kleidungsstücke, für ein Viertel von ihnen gilt Kleidung bereits nach einem Monat als veraltet. 20 Kinder geben abgetragene oder nicht mehr verwendete Kleidung an Verwandte weiter oder spenden sie an wohltätige Organisationen.


Red.