Ein hoher Preis für billige Waren

Globalisierungsaspekte im VU-Homeschooling-Unterricht der 4c-Klasse.


Es ist nicht nur der ökologische Fußabdruck, der bei Billigimporten aus fernen Ländern zu einem Problem für die Umwelt wird, auch der Aspekt der Ausbeutung der Entwicklungsländer spielt bei einer kritischen Betrachtung der Globalisierung eine wesentliche Rolle – so auch im Distance-Learning der VU-Epoche „Leben in der einen Welt-Dritte Welt-Globalisierung“.



Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die Aufgabe, die Reise einer Fleece-Jacke in einem akustischen Hörbeispiel vom Produktionsursprung bis zum Endverbraucher zu verfolgen. Nun war es an den Kids, weitgereiste Produkte im eigenen heimischen Haushalt zu suchen und deren Weg zu recherchieren. Erhellend war die Erkenntnis, das vieles von dem, was für uns gewöhnliche Alltagsware ist, den Ursprung („made of …“) in den armen Ländern Asiens, Südamerikas und Afrikas hat, da dort die Global Player zu günstigsten Konditionen produzieren lassen - meist auf dem Rücken einer ausgebeuteten verarmten Arbeiterschicht verbunden mit einer rücksichtslosen Natur- und Umweltzerstörung.


Georg Schantl