Bunt im Wind

Die ersten Klassen stellen im Werkunterricht kleine Windräder her.


Selbst Erwachsene können sich noch gut an das Vergnügen erinnern, ein kleines Windrad in die Luftströmung zu halten und dabei die Kraft zu spüren, die die rotierenden Blättchen erzeugen. Diese Erfahrung sollte auch den Kids der 1c- und 1d-Klasse im Werkunterricht nicht vorenthalten werden. Buntes Papier, Klebstoff, eine Stecknadel und passende Stäbe hatte die Werklehrerin Ruth Oberndorfer rasch besorgt und auch der Konstruktionsvorgang bedurfte keiner großen Erklärungen oder gar langer Planungsarbeit.

Der pädagogisch-didaktischer Hintergrund, nämlich die Förderung des Bewusstseins für Windenergie, die physikalischen Eigenschaften des Windes, die auftretenden Kräfte und auch die durch die Klimaänderung verursachte ausufernde Bedrohung zirkulierender Luftströme in Form von heftigen Stürmen und Hurricanes ergab genügend Gesprächsstoff, während sich die bunten Rädchen beim Probelauf auf der Schlosswiese in einer leichten Frühsommerbrise drehten.

Red.