40 Jahre unterwegs zwischen Nordpol und Antarktis

Aktualisiert: 6. Juli

„Der Gosauer“ Helmut Pichler begeistert am 5. Juli mit einem Jubiläumsvortrag.


Seit Jahrzehnten ist der Abenteurer, Wildlife-Fotograf und Weltbummler in allen Teilen der Erde unterwegs. Ebenso lange berichtet er von seinen Reisen auf unzähligen Vorträgen im In- und Ausland. Und stets in der letzten Woche vor Ferienbeginn (mit Ausnahme der beiden letzten Corona-Jahre) macht der wortgewaltige Oberösterreicher auch in Dobl Station. Helmut Pichler erklärt: „Ich musste in den letzten drei Jahren viele Veranstaltungen absagen und meine Reisepläne ändern. Daher entschloss ich mich ein Vorhaben umzusetzen, mit dem ich mich gedanklich schon länger beschäftige. Ich suchte die besten Bilder und Videos der vergangenen vier Jahrzehnte aus meinem Archiv heraus und formte daraus einen ganz besonderer Vortrag, der das Spannendste aus meinen gesamten bisherigen Reiseabenteuern zeigen sollte“.

So konnte man Urvölker in Südamerika oder Papua-Neuguinea, hilfsbereite Mongolen oder extrem kälteunempfindliche Russen im sibirischen Niemandsland ebenso bestaunen, wie Schneeleoparden im Himalaya, Eisbären in Alaska oder Pinguine in der Antarktis. Pichler berichtete in seiner mitreißenden Art und Weise auch darüber, dass sein Leben mehrere Male am seidenen Faden hing. In Kamtschatka stürzte ein Hubschrauber, mit dem er im letzten Augenblick doch nicht mitfliegen durfte, in die Tiefe. In Kenia saß er drei Tage unschuldig im Gefängnis, ebenso im Iran, wo er ungerechtfertigt der Spionage verdächtigt wurde. Enorm gefährlich war auch seine Reise durch Afghanistan, von wo er verbotene Bilder mit den Taliban mitbrachte. Und auch Spinnenbisse, Überfälle, Malaria und andere Tropenkrankheiten machten (und machen) ihm zu schaffen. Als schönsten Platz der Welt bezeichnet er die Antarktis mit ihren faszinierenden Gebirgen, Eisbergen und Walen.

Red.