"Übung macht den Meister (und die Meisterin)"

Aktualisiert: 23. März 2019

Die PNMS Dobl ist seit vielen Jahren Ausbildungsschule für angehende Pädagoginnen und Pädagogen


Es unterrichten mittlerweile einige Kolleginnen und Kollegen an der PNMS Dobl, die im Laufe ihres Lehramts-Studiums ein Praktikum an unserer Schule absolvierten, dabei durch Leistungswillen und Können überzeugten und in späterer Folge, wohl auch die Gunst der Stunde nutzend, ebenda eine Anstellung erhielten.

Der Weg von der Matura bis zu einer Erstanstellung an einer Schule der Sekundarstufe AHS, NMS oder BMHS ist lang und beschwerlich, setzt sich das Studium nach einem positiv absolvierten Aufnahmeverfahren und erfolgreicher Inskription an der PH/KPH Steiermark und automatischer Mitinskription an der Universität Graz (fachspezifisch auch an anderen universitären Ausbildungsstätten) aus einem 4-jährigen Bachelor- und einem 1–2-jährigen Masterstudium zusammen, das mit dem akademischen Grad BEd (Bachelor of Education) und MEd (Master of Education) abschießt.



Im Rahmen des Studiums werden fachwissenschaftliche, bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Inhalte vermittelt. Wesentliche Pfeiler der didaktischen Ausbildung sind dabei die Praktika, die Lehramtsstudierende ab dem 2. Semester an Ausbildungsschulen absolvieren, bei denen sie Unterricht beobachten, erproben und theoriegeleitet reflektieren können. Dabei werden sie von erfahrenen und hochqualifizierten persönlichen Ausbildungslehrerinnen und Ausbildungslehrern begleitet.


Aus Sicht eines langjährigen Ausbildungslehrers ist die Arbeit mit angehenden Junglehrerinnen und Junglehrern eine sehr erfüllende, zeigen die Studierenden in der Regel doch jenen Enthusiasmus, der an die eigene Studienzeit und den Beginn der Berufslaufbahn erinnert. Mit großer Bereitschaft werden da Tipps und Tricks übernommen und in der nächsten Praxiseinheit erprobt, werden Methoden erwogen und verworfen, wird ein Gefühl entwickelt für die optimale Zeiteinteilung und wird die Wichtigkeit einer dominanten (nicht dominierenden) Körperhaltung und Stimmführung erkannt.


In den Reflexionsphasen üben sich die Studierenden in der Akzeptanz von Kritik, und sie lernen die eigene Unterrichtsarbeit kritisch zu hinterfragen. Ebenso erfahren sie einiges über das Geschehen „hinter den Kulissen“ - die Vorbereitungs- und Korrekturarbeiten, die Arbeit mit den Schulpartnern, die Planungs- und Dokumentationsarbeit, die Teamsitzungen und Konferenzen, kurzum jene Bereiche, die einen ebenso wichtigen Teil des Berufsbildes darstellen.


Schwer fällt den künftigen Kolleginnen und Kollegen meist der Abschied am Ende einer Praxiseinheit, vor allem von den Kindern und Jugendlichen, denen ihre gesamte berufliche Zukunft gewidmet sein wird.


Red.

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