„Der Dobler Weg“ — Selbsttätiges, freies und vernetztes Arbeiten

Das Unterrichtsmodell an der Privaten Neuen Mittelschule und Hauptschule 
des Schulvereins der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul Schloss Dobl

In der bunten Vielfalt
verschiedenster Menschen
wünsche ich dir einen Platz,
den du gerne ausfüllst.

Jutta Metz

„Ich gehe so gern in diese Schule.“, „Ich bin stolz, dass ich diese Schule besuchen darf.“, „Ich würde mein Kind in keine andere Schule geben.“, „Seit unser Kind die Dobler Schule besucht, ist es viel fröhlicher und selbstständiger geworden.“, „Das meiste für meine spätere berufliche Laufbahn habe ich in Dobl gelernt.“, „Von allen Schulen, die ich besucht habe, ist mir nach Abschluss meines Studiums der Besuch in Dobl am positivsten in Erinnerung geblieben.“ … So und ähnlich klingen Aussagen von Schülerinnen und Schülern, von Eltern und von Absolventinnen und Absolventen der Privaten Neuen Mittelschule und Hauptschule Dobl. Sie ließen sich beliebig fortsetzen.

Was ist es, das Kinder dazu bringt, mit Freude in den Unterricht zu gehen und beispielsweise bereits 10 Minuten vor (!) Beginn einer Freiarbeitsstunde am selbst gewählten Arbeitsplatz zu sitzen, um am Lernplan zu arbeiten – aus freien Stücken, ohne Beisein einer Lehrperson? Was bringt die gesamte (!) Lehrerschaft dieser Schule dazu, am letzten Wochenende vor Beginn der großen Ferien gemeinsam mit vielen Eltern freiwillig ein Fest zu organisieren und an diesem auch noch tatkräftig mitzuwirken? Wie ist es möglich, dass während der Unterrichtszeit die Klassentüren geöffnet sind, die Buben und Mädchen teilweise auf Pölstern und kleinen Teppichen sitzend am Gang davor ihre Aufgaben und Arbeitsaufträge erledigen – und dass dabei arbeitsame Stille herrscht? Wie kommt es, dass nach einwöchiger Inspektion durch die Schulaufsicht im abschließenden Bericht festgehalten wurde, dass sie niemals zuvor so viel Freude, Offenheit, Transparenz und Begeisterung bei der pädagogischen Arbeit erlebt und dass sie erstmalig keine (!) Entwicklungspotentiale aufzuzeigen hätte? Warum wird von den Lehrerinnen und Lehrern dieser Schule immer wieder pädagogisches Neuland beschritten … verbunden mit einem Mehraufwand, der weit über deren Lehrverpflichtung hinausreicht? Warum … warum … warum?

Neben der Wissensvermittlung ist die Entfaltung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes das vorrangige Ziel pädagogischer Arbeit an der Privaten Neuen Mittelschule Dobl. Dies gelingt in einer Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens und gegenseitiger Wertschätzung, fußend auf christlichen Grundprinzipien, erzeugt durch den gemeinsamen sozialen Morgenkreis, durch freie und offene Arbeitsformen, durch vernetzte Unterrichtsangebote, durch eine Vielfalt an Freigegenständen, durch alternative Beurteilungsformen und nicht zuletzt durch gut ausgebildete und hoch motivierte Lehrerinnen und Lehrer, bedingt durch die Möglichkeit an einer Privatschule, dass Bewerber/innen von der Direktion ausgewählt und vom Schulerhalter angestellt werden können.

„Liebe im Herzen zu haben und auf
der Zunge – das genügt nicht.
Sie muss in Taten übergehen.“
Vinzenz von Paul

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